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differenziertes Tagesprogramm


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Kochen mit Kindergarten- und Kinderkrippenkinder

Einführung: heute kochen die Kinderkrippenkinder für die Kindergartenkinder
 

Zeit
Raum/
Organisation
Konkrete Aktivität
Material
Ziel/Förderung
9.35
Jedes Kind geht von der Garderobe in die Küche zu Frau Amschwand  
Jedes Kinderkrippenkind wäscht sich die Hände und setzt sich an den runden Tisch. Janina aus Oetwil a.d.L liebt es mit den Händen, Seifenblasen zu machen und Luca aus Weiningen. holt sich sein Auto, das er auch noch waschen will
Seife, Handtuch, Stuhl
sich Anweisungen der Reihe nach merken + ausführen können
 
Küche.
Zeine beim Eingang.
Ich fordere die Kinderkrippenkinder auf: "Het öper es Gmües mitgno? Wer gaht ga Znüni-Zeine hole?"  Einige Kinder transportieren die Zeine in die Küche.
Zeine mit allen Znünitaschen
Freiwilliges Mithelfen und Mitverantwortung tragen.
Grobmotorik, Kraft
 
Kinder­gartenraum. Alle Krippen­kinder sitzen am Tisch. (Kein Zwang)
Die Kinderkrippenkinder nehmen die Gemüse aus ihren Taschen, die sie von zu Hause mitgenommen haben und zeigen es einander.
Oliver aus Geroldswil hat eine Aubergine mitgebracht, Rahel und Pascal aus Weiningen haben Broccoli dabei, Timur aus Oetwil a.d.L. bringt Pepperoni mit und Patrick aus Weiningen zaubert Radieschen aus ihrer Tasche.
Durch Fragen führe ich die Kinderkrippenkinder dazu, die Gemüsesorten zu benennen.
Gemüse der Kinder
"meins-deins"
Kennenlernen versch. Gemüsesorten. Die Kinder durch das Gespräch zueinander führen.
 
 
Die Kinderkrippenkinder vergleichen ihre Gemüse. Haben einige die gleiche Sorte? Hat jedes etwas anderes?
Jakov aus Geroldswil zeigt seine Karotten und Timur aus Oetwil a.d.L. zeigt ihm stolz seine fette, rote Pepperoni.
Oliver aus Geroldswil hat auch Karotten dabei, wie Jakov aus Geroldswil..
Gemüse der Kinder
Erkennen, zuordnen und auseinanderhalten
9.50
 
Ich bringe noch weiteres Gemüse, das ich in Geroldswil im Dorfladen Schätti gekauft habe, falls zu wenig vorhanden ist, schon gegessen oder vergessen wurde. "Möchte öper vo mim Gmües? Hesch Luscht zum tuusche?"
Gemüse von mir
"unseres"
Vorleben von miteinander teilen.

 

Hauptteil 

Zeit
Raum/
Organisation
Konkrete Aktivität
Material
Ziel/Förderung
9.50
Mit Fragen führe ich die Kinderkrippenkinder zu Handlungen. Mein Ziel ist: Kochen, die Kinderkrippenkinder kommen auf eine Idee: Aaron aus Oetwil a.d.L. holt Messer, Alexandra aus Oetwil a.d.L. verteilt allen Schneidebretter, Ilaria aus Geroldswil holt div. Schüsseln für das gerüstete Gemüse und Timur aus Oetwil a.d.L. bringt zum Händeputzen ein Tuch für alle Kinderkrippenkinder.
Neugierig wartet Frau Amschwand darauf, dass die Kinderkrippenkinder nach der Pfanne und der Herdplatte fragen.
Siehe da, da älteste Kind, Rahel aus Weiningen, fragt kurz darauf: „buchemer nöd no e Herdplatte?“ In dem Moment meldet sich gerade Alina aus Oetwil a.d.L: „ich hole no e Pfanne“.
Remo aus Geroldswil kommt auf die Idee: „mer chönntet ja zämä chochä“
„Oh ja“, ruft Patrick aus Weiningen. „mer chönntet doch zämä ä Suppe machä“. Luca aus Weiningen meldet sich aufgeregt: „oder es Rattatui.“ Ilaria aus Geroldswil ruft: „aber mer händ gar kei Härdöpfel“
Messer (stumpfe!)
Schneidebrett
Schüsseln
Pfanne
Herdplatte
Verlängerungs­kabel
Mitdenken, Vorausdenken, Selbstorganisation in der Gruppe, Impulse anderer aufnehmen und widergeben.

Gefühl: ich werde gebraucht in der Gruppe.

Helferinstinkt und Gemeinschaftsgefühl wecken

Grobmotorik und Raumorientierung beim Holen der Dinge
 
 
Die Kinderkrippenkinder schneiden die Gemüse zu:
Rahel aus Weiningen schneidet die Broccoli zu. Timur aus Oetwil a.d.L. nimmt sich die Pepperoni vor.
Rahel aus Weiningen holt die Herdplatte und stellt sie in die Mitte des runden Tisches. Alina aus Oetwil .a.d.L. bringt die Pfanne und stellt sie auf die Herdplatte. Remo aus Geroldswil füllt die Pfanne mit Wasser auf und Ilaria aus Geroldswil darf das Gewürz bereitstellen.
Frau Amschwand teilt den Kinderkrippenkindern mit, dass die Pfanne und das Wasser heiss ist ebenfalls. Deswegen ist es wichtig, keine Gemüse hineinzuschütten (oder langsam mit Hilfe von Frau Amschwand)
Wasser
Bouillon
Gewürze
Feinmotorik, Kraftdosierung mit dem Messer, Konzentration, Ausdauer
Eigen- und Fremdbereich respektieren,
Acht geben auf heissen Gegenstand,
Begriffsbildung "heiss-kalt", Benennen aller Handlungen zB: Schneiden...
 
"meines": Die Kartoffeln schneide nur ich zu. "D'Härdöpfel sind mis Liäblingsgmües. Diä möchte ich mit niämerem teilä." Stiller Hinweis für die Kinder, dass auch sie nicht teilen müssen.
Durch die Kartoffeln wird "meines-deines-unseres" thematisiert.
Kartoffeln
Ganz klar die Grenzen und der Respekt für die Dinge anderer Menschen behalten
 
 
In einer weiteren Phase versuche ich mit den Kindern einen Handel einzugehen. Ich bekomme nun Lust auf anderes Gemüse und möchte mit ihnen tauschen.
Die Kinder dürfen NEIN sagen oder einwilligen.
 
Selbstwahrnehmung der eigenen Bedürfnisse und Gefühle
10.05
Sobald das Gemüse fertig geschnitten ist, lassen wir es in der Pfanne kochen und schauen uns das gemeinsam errichtete Mal an.
 
Freude am eigenen Tun. Vorfreude auf das Essen wecken.

Ausklang 

Zeit
Raum/
Organisation
Konkrete Aktivität
Material
Ziel/Förderung
10.05
 
 
 
Küche.
Jedes Kind erhält eine Chefrolle
 
 
Während das Gemüse kocht:
Jedes Kind bekommt ein Chef-Kärtchen und somit eine Chefarbeit. z.B.: Besteck + Schneidebrett einsammeln, Boden aufwischen, Tisch abwischen, usw. Es kann passieren, dass Kinder auch trotz ihrer Chefrolle keine Lust haben die Arbeit auszuführen. Das akzeptiere und lebe ihnen dafür meine Hilfsbereitschaft vor.
Chef-Kärtchen
und die nötigen Utensilien: Besen, Lumpen, usw.
Jedes Kind fühlt sich dazugehörig und dass es gebraucht wird in einer wichtigen Rolle. (Helferinstinkt ausleben)
Grob- und Feinmotorik
 
 
 
 
10.10
Küche
Diejenigen die ihre Chefarbeit nach ihrem Empfinden fertig haben, dürfen sich ein Buch anschauen, bis wir alle fertig sind.
Wir künden den Kindern an, dass wir nachher aufs WC gehen und uns bereit machen um die andere Gruppe zu besuchen.
Vermerk: Bei schönem Wetter gehen wir auf den Spielplatz.
Bücher
Zusammen etwas abschliessen und warten können

Übergang in die Alltagssituation

Alltagssituation

Zeit
Raum/
Organisation
Konkrete Aktivität
Material
Ziel/Förderung
10.10
WC
Kinder wickeln/ aufs WC (Schoggifabrik) begleiten.
Ich frage die Kinder was wir mitnehmen müssen für auf den Spielplatz: Wasserflaschen, Becher ...
Namenskärtchen der anderen Kinder
Wasserflaschen, Becher
Aus- und Anziehen üben. Selbständigkeit fördern.
Aufeinander achten und warten können (WC)
Mitdenken
 
 
 
 
 
 
 
10.25
Kleider- und Schuhgarderobe
 
 
 
 
 
Aussenareal
Gemeinsam ziehen wir uns spielplatzgemäss an. Ich spreche die Kinder darauf an, einander beim Jacke- und Schuhe Anziehen zu helfen.
 
 
 
Zusammen wird die Kinderkutsche abfahrbereit gemacht.
Ich fordere die Kinderkrippenkinder auf, die Autos die zur Garage fahren. E. Sacher und ich stossen die Kutsche zum Spielplatz
Kleider
Schuhe
 
 
 
 
Kutsche
Aufmerksamkeit für andere: wer braucht Hilfe, was kann ich und wo kann ich helfen. z.B.:Reiss-verschluss; Feinmotorik
Grobmotorik, Organisation
wer sitzt, wer stosst.
Regeln einhalten + Selbstverantwortung im Bezug auf Autos

Übergang ins Freispiel

Freispiel 

Zeit
Raum/
Organisation
Konkrete Aktivität
Material
Ziel/Förderung
10.30
Spielplatz
Die Kinderkrippenkinder treffen die andere Gruppe auf dem Spielplatz. Wenn sie Lust haben tauschen sie gegenseitig ihre Erlebnisse aus.
Sandspiel-sachen
sich an die Erlebnisse zurückerinnern und in Worte wiedergeben können.

 

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